Unser Magic Forest: vom langweiligen Unterwasserhügel zum beliebten Tauchspot

Als wir vor ca. 14 Jahren unsere Tauchbasis eröffnet haben, waren leider viele der nahen Riffe ziemlich kahl und leblos. Die Folgen jahrelangen Dynamit- und Zyanid-Einsatzes beim Fischen. Seitdem dies streng verboten ist und drakonisch bestraft wird, holt sich die Natur ihre Lebensräume in atemberaubendem Tempo zurück. Von der erstaunlichen Regenerationsfähigkeit der Korallenriffe kann jeder berichten, der mit einigen Jahren Abstand wiederholt in Nord Bali taucht.

Das beste Beispiel ist unser Magic Forest, der sich in deutlich weniger als 10 Jahren von einem langweiligen Unterwasserhügel zu einem der beliebtesten Tauchspots in der unmittelbaren Nachbarschaft entwickelt hat, wo es von Unterwasserleben nur so wimmelt. Und weil der Magic Forest kein Einzelfall ist, haben wir seit Ende letzten Jahres damit begonnen, an vier weiteren Riffen zu tauchen, die vor einiger Zeit noch unattraktiv waren, inzwischen aber beachtlichen Bewuchs und jede Menge Critters bieten. Besonders erfreulich ist es, dass diese neuen Tauchspots in wenigen Minuten mit dem Boot erreichbar sind. Grund zur Freude also für alle Taucher, die gerne längere Bootsfahrten vermeiden.

Die Namen der Riffe sind: Prapat (südlich vom Magic Forest), Kebun Segara (vor dem Meerestempel), Sweet Reef (verdankt seinen Namen der Nähe zum Sour Reef in Verbindung mit der tendenziell besseren Sicht) und Masjid (vor der Moschee in Gondol). An allen diesen Riffen taucht niemand außer uns und den lokalen Fischermännern. Es sind wirkliche Geheimtips, die wie viele andere unserer Tauchspots ursprüngliches, entspanntes Tauchen weitab vom Massentourismus ermöglichen: Wir haben dort stets mit maximal 4 Tauchern ein Riff exklusiv für uns allein.

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